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Sicherheit einfach erklärt

Was der Sicherheits-Score über einen Wohnort sagt

Der Sicherheits-Score zeigt, wie Regionen bei registrierten Straftaten im Vergleich abschneiden. Er hilft zu erkennen, wo du genauer hinschauen solltest. Über einzelne Ortsteile sagt er jedoch nichts Abschließendes aus.

Im Alltag

Warum der Wert bei der Wohnortwahl wichtig ist

Sicherheit spielt auf dem Heimweg, auf Wegen der Kinder und beim Schutz von Wohnung, Fahrrad oder Auto eine Rolle. Menschen erleben sie unterschiedlich; gleiche den Score deshalb mit deinen tatsächlichen Wegen ab.

Für wen relevant?

Wann du genauer auf den Wert achten solltest

Familien und Eltern

Schulwege, Wege zu Freunden und die Selbstständigkeit der Kinder spielen bei der Ortswahl eine große Rolle.

Menschen, die oft spät unterwegs sind

Du arbeitest im Schichtdienst, hast abends Termine oder gehst regelmäßig vom Bahnhof nach Hause.

Score richtig lesen

Was ein hoher oder niedriger Score bedeutet

Der Score vergleicht Regionen miteinander. Er sagt nicht allgemein, ob ein Ort gut oder schlecht ist.

Hoher Score

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl wurden in den betrachteten Bereichen weniger Straftaten registriert. Das ist keine Garantie für jeden Ortsteil oder jede persönliche Situation.

Niedriger Score

In den betrachteten Bereichen wurden mehr Straftaten registriert. Deshalb lohnt sich eine lokale Prüfung; die ganze Region ist damit nicht automatisch gefährlich.

Wie kommen wir darauf?

So ordnen wir den Wert ein

Wir setzen registrierte Straftaten aus 15 Bereichen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl. Weniger registrierte Straftaten führen zu einem höheren Score.

Datenstand, Quellen und technische Details findest du gesammelt unter Methodik & Datenquellen.

Aussagekraft und Grenzen

Was der Wert abdeckt – und was nicht

Der Wert beschreibt eine kreisfreie Stadt oder einen ganzen Landkreis. Was bedeutet das für deinen Wunschort?

Das deckt die Metrik ab

  • Gewaltkriminalität, Mord und Totschlag, schwere Körperverletzung sowie Raub und Erpressung
  • Sexualdelikte und Wohnungseinbruch
  • Diebstahl insgesamt sowie Kfz- und Fahrraddiebstahl
  • Straßenkriminalität, Sachbeschädigung und Rauschgiftdelikte
  • Betrug, Cybercrime und Brandstiftung

Das deckt sie nicht ab

  • Straftaten, die nicht angezeigt oder erfasst wurden
  • das subjektive Sicherheitsgefühl vor Ort
  • Unterschiede zwischen Vierteln, Straßen und Tageszeiten
  • dein persönliches Risiko oder die zukünftige Entwicklung

Danach prüfen

Was du zusätzlich prüfen solltest

  1. 1 Gehe deine wichtigsten Wege tagsüber und am Abend ab.
  2. 2 Prüfe die Viertel rund um Wohnung, Schule und Bahnhof getrennt.
  3. 3 Wäge Sicherheit gegen Miete, Verkehr und die gewünschte Lage ab.

Regionen mit dieser Metrik vergleichen

Ein Wert allein reicht nicht. Vergleiche ihn mit Wohnkosten, Wegen und deinen persönlichen Muss-Kriterien.